Hanomag Speedway

 Der Hanomag Speedway in Linden

Ein Vorteil für den Motorsport in der unmittelbaren Nachkriegszeit in Hannover waren die motorsportbegeisterten Briten. Wie schon in Ägypten und Italien organisierten Angehörige der britischen Armee auch in Deutschland Speedwayrennen sowie in Linden. Dazu wurden Schrottmaschinen der britischen Armee, die oft seit 1941 ihren Dienst taten, nach der Arbeit bei der Hanomag zusammengebaut. Am Lindener Berg fuhren die britischen Besatzer mit ihrem Club „Saints“ im „Hanomag Stadium“. Die Bahnlänge von 400 Metern wurde in ungefähr 20 Sekunden zurückgelegt. Die Strecke galt Ende der 40ziger Jahre als beste Aschenbahn Deutschlands. Von 1945 bis Anfang der 50er Jahre fanden hier weithin hörbar jeden Sonntag in der Saison Rennen statt. Die Veranstaltung war Teil der Meisterschaftsläufe und hatte eine deutschlandweite Ausstrahlung. Auch deutsche Klubs fuhren manchmal in Freundschaftswettbewerben für den „ADAC“ gegen die „Saints“ mit.